DAS GESCHÄFT MIT DER MUSIK. EIN INSIDERBERICHT

Buchpräsentation von Berthold Seliger
Conférence Musique
JEU. 25.09.2014 / 19:30
Langue: Deutsch
En collaboration avec: Music LX
Prix: Gratuit
Reservierung: : +352 55 44 93-1 / mail@kulturfabrik.lu

Jeder hört Musik, doch kaum einer weiß wirklich, wie sie zum »Produkt« gemacht wird. Berthold Seliger’s Buch ist eine instruktive Einführung in fast alle Facetten des Geschäfts mit der Musik. Es wird erklärt, wie das Tourneegeschäft, die Plattenfirmen, das Copyright, Sponsoring oder die Gema funktionieren, und der Autor diskutiert die aktuellen Geschäftsmodelle und befasst sich mit der Rolle der Künstler und Kulturarbeiter, aber auch mit ihrer miserablen sozialen Situation. Doch dieses Buch ist auch eine Streitschrift für eine andere Kultur. Fast alle Bereiche des Musikgeschäfts werden heute von Großkonzernen dominiert – die Vielfalt der Kultur ist längst in Gefahr. Gleichzeitig erleben wir den Quotenterror – es zählt nur noch, was sich "verkauft".
Die Verhältnisse werden von Monopolen und der Politik, die den "Staatspop" fördert, bestimmt. Dem setzt Seliger ein Plädoyer für eine selbstbestimmte Kunst entgegen, die nach anderen Kriterien als denen des "Marktes" bewertet werden sollte.

Berthold Seliger’s etwa zweistündiger Vortrag ist lebendig und unterhaltsam, aber stets sachlich, intelligent und aufrüttelnd, trotz des auf den ersten Blicks trockenen Stoffes.

„Ein grandioses Lehrbuch" (Spex) „zeigt umfassend, wie auf Kosten der Kreativen Geschäfte gemacht werden" (Die Zeit). „Alles, was Sie über den Ausverkauf der Kultur ahnten, kundig zusammengefasst" (Musikexpress, 4 Sterne), „schlau und stilsicher geschrieben" (MDR Figaro), „ein spannendes Buch" (Deutsche Welle), „eine Aufklärungs-Streitschrift" (Freitag), „ein bemerkenswertes" (LVZ), „ein faktenreiches und wichtiges Buch" (fm4/ORF), „ein anregendes und wütendes Manifest gegen die Musikindustrie" (FAZ), „ein kluger, anklagender, scharf analysierender Insiderblick auf die Musikindustrie für Musiker, Musikverrückte und alle, die im Business Fuß fassen und es anders machen wollen als die Big Player“ (RBB Radio Fritz, 5 Sterne), „ein gut informiertes, intelligentes und äußerst lesenswertes Buch“ (Deutschlandradio), „hier argumentiert ein Intellektueller nicht nur mit Bourdieu, Deleuze oder Adorno, sondern vor allem mit Herzblut“ (Der Standard), „gut gemeint, aber stümperhaft geschrieben, derbster Flop 2013“ (taz), „eine intelligente und äußerst lesenswerte Streitschrift für eine andere Kulturpolitik" (DRadio Kultur), „bietet einen tiefen Einblick in einen Kulturausverkauf, den der Musikfan seit vielen Jahren mißtrauisch beäugt“ (Bayerischer Rundfunk). „Es gibt kaum ein anderes Buch, das die Mechanismen, die das Pop-Business bestimmen, ebenso präzise darlegt. Eine süffige Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, warum globale Musikkonzerne nichts zu jammern haben, Musiker und Publikum aber umso mehr.“ (Neue Zürcher Zeitung)

„Das Geschäft mit der Musik“ wurde von den LeserInnen des „Rolling Stone“ auf Platz 7 der „Bücher des Jahres 2013“ gewählt.