ESCH CALLING

Am kommenden 12. Juli lädt die Kulturfabrik zur ersten Ausgabe des Festivals "Esch Calling!“ ein. Das Mini-Festival möchte engagierte, kritische Musik ins Rampenlicht rücken. Die Show schmeißen 5 Punk- und Hardcore-Bands, die Haltung zeigen, Stellung beziehen und Widerstand üben. Der Headliner dieser Ausgabe wird die deutsche Kult-Punk-Band ZSK. 

Line-up: ZSK (DE), Swiss & Die Andern (DE), Fehl-Tritt (LU), The Detectors (DE), Scavenger’s Lunch (LU).

 

 

  • ZSK (DE): Headliner dieser allerersten Ausgabe wird die Berliner Band ZSK.  Die Band veröffentlichte 2018 ihr neustes Album Hallo Hoffnung, das zur allgemeinen Überraschung auf Platz 16 der deutschen Albumcharts gestartet ist! Trotz des Erfolges bleibt ZSK sich und dem Punkrock treu: wütend, laut und verdammt ansteckend stellen sie sich gegen Hass und Gleichgültigkeit. Ihr Motto: „Punkrock mit Herz und Hirn!“

 

 

  • Swiss & Die Andern (DE): Die im Jahr 2014 um den deutschen Sänger und Aktivisten Swiss gegründete Hamburger Band hat ihre Punk-Songs mit offensichtlichen politischen Untertönen bestückt. Ihr letztjähriges Album, Randalieren für die Liebe, ist ein Feuerwerk von 15 Tracks getaktet in nur 44 Minuten. 

 

 

  • Scavenger’s Lunch (LU): Die Band aus Mamer wurde von Versus You bis The Gaslight Anthem beeinflusst und bietet einen melodischeren und poppigeren Punk als ihre Weggefährten. Der Platz in den Geschichtsbüchern ist ihr jedenfalls sicher:  Als erste Band, die bei einem Esch Calling Festival gespielt hat!

 

 

  • The Detectors (DE): “Anti-fascist, pro-feminist, gay-positive, animal-friendly, punk”!  Bei der Kieler Band ist alles gesagt … in ihrem Logo! Ansonsten vermischen The Detectors munter Punk, Rock und Hardcore und sind bekannt für ihre explosiven Live-Auftritte!

 

 

  • Fehl-Tritt (LU): An den Ufern der Mosel geboren, gehört Fehl-Tritt zu den lokalen Punkbands, die man immer gerne wiederentdeckt! Punk, klar! Aber auch Ska gehört zu der seit 15 Jahren aktiven Band, die seit jeher für zahlreiche Zwecke eintritt.

Drei Fragen an Romuald Collard, Festivalprogrammierer

> Warum der Name Esch Calling? 

Es ist offensichtlich eine Referenz auf London Calling, einen Song und ein Album von The Clash. Auf dem Album London Calling werden viele Stile gemischt (Ska, Pop, New Wave, Rockabilly, Folk, Jazz, Soul, Reggae) und wir dachten, dass es gut zu der Idee passt den musikalischen Stil des Festivals mit jeder Ausgabe zu wechseln. Der Song London Calling wurde zu einer Punkhymne, einem Aufruf zur Revolte der Unterprivilegierten. Wir haben London in Esch geändert und der Name des Festivals war geboren. 

> Was ist die Gemeinsamkeit zwischen den Bands, die bei dieser ersten Ausgabe von Esch Calling auf der Bühne stehen werden? 

Den gemeinsamen Punkt trifft wohl das Wort "engagiert" am besten. Tatsächlich sind alle für diese Ausgabe gebuchten Bands militante Musikgruppen (für Menschen-, LGBTQ-Rechte, Antifaschismus, etc.). Sie sind involviert in vielen Bewegungen und/oder Vereinen, die täglich dafür kämpfen in dieser Welt etwas zu bewegen. 

> Was ist der Zweck eines solchen Festivals? 

Das Ziel ist es, diese Gruppen unter dem Banner der Musik und des (politischen) Engagements zu vereinen. Wir wollen so aufzuzeigen, dass die Kulturfabrik, wenn auch nur in ihrem kleinem Rahmen, ein Flaggschiff der alternativen Kultur, mit Prinzipien und einem starken Engagement für die Kämpfe unserer Zeit, bleibt.  

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